Den Hash für ein Test-Adminkonto erzeugen
Erzeuge einen pbkdf2-sha256$…-Wert, um einen Nutzer direkt in eine Entwicklungsdatenbank oder eine Seed-Datei einzutragen, ohne ein Skript zu schreiben.
Berechne einen PBKDF2-Hash mit zufälligem Salt, SHA-256 oder SHA-512 und der von OWASP empfohlenen Iterationszahl im Format pbkdf2-sha256$… und prüfe ein Passwort dagegen. Lokal verarbeitet.
OWASP empfiehlt 600.000 Iterationen für SHA-256 und 210.000 für SHA-512: Je mehr, desto teurer wird jeder Rateversuch eines Angreifers.
Enthält Algorithmus, Iterationen, Salt und Hash: alles, was du später zum Prüfen brauchst.
Dieses Tool leitet mit einem zufälligen Salt und der empfohlenen Iterationszahl einen PBKDF2-Hash aus einem Passwort ab und prüft ein Passwort gegen einen bereits kodierten Wert. Es richtet sich an Entwickler, die eine Passwortspeicherung umsetzen oder debuggen, ein Testkonto vorbereiten oder die Wirkung von Salt und Iterationen verstehen wollen.
PBKDF2, definiert in RFC 8018 (PKCS #5 v2.1), wendet eine HMAC-Funktion auf Passwort und Salt an und gibt das Ergebnis hunderttausende Male erneut in HMAC hinein: So kostet jeder Rateversuch eines Angreifers so viel wie ein legitimer Login. Das Tool bietet HMAC-SHA-256 mit standardmäßig 600.000 Iterationen und HMAC-SHA-512 mit 210.000 Iterationen, die Mindestwerte aus dem OWASP Password Storage Cheat Sheet. Das zufällige Salt (8 bis 128 Byte, standardmäßig 16) macht jeden Hash einzigartig, selbst wenn zwei Nutzer dasselbe Passwort haben, und hebelt damit Rainbow Tables aus. Die abgeleitete Schlüssellänge reicht von 16 bis 128 Byte, standardmäßig 32; als Referenz: PBKDF2-HMAC-SHA-256 von „password“ mit Salt „salt“, 1 Iteration und 32 Byte ergibt 120fb6cffcf8b32c43e7225256c4f837a86548c92ccc35480805987cb70be17b.
Das Ergebnis wird in einer Zeile kodiert: pbkdf2-sha256$600000$<Salt>$<Hash>, wobei Salt und Hash in Base64URL vorliegen. Diese Zeichenkette enthält alles, um später ein Passwort zu prüfen: Algorithmus, Iterationen, Salt und erwarteten Hashwert. Im Prüfmodus liest das Tool diese Parameter, berechnet die Ableitung mit dem eingegebenen Passwort neu und vergleicht beide Werte in konstanter Zeit, damit die Laufzeit nicht verrät, ab welchem Byte sie sich unterscheiden. Die Berechnung läuft über die Web Crypto API (deriveBits), dein Passwort verlässt also nie dein Gerät.
Tippe das Passwort ein, wähle SHA-256 oder SHA-512 und passe bei Bedarf Salt-Größe, Iterationszahl und Schlüssellänge an.
Das Tool erzeugt ein zufälliges Salt, berechnet PBKDF2 und zeigt den kodierten Wert pbkdf2-sha256$Iterationen$Salt$Hash zum Kopieren an.
Füge einen vorhandenen kodierten Wert und das zu testende Passwort ein: Das Ergebnis zeigt, ob es passt, zusammen mit dem aus dem Wert gelesenen Algorithmus und der Iterationszahl.
Erzeuge einen pbkdf2-sha256$…-Wert, um einen Nutzer direkt in eine Entwicklungsdatenbank oder eine Seed-Datei einzutragen, ohne ein Skript zu schreiben.
Füge den in der Datenbank gespeicherten Hash und das vermutete Passwort ein: Das Tool zeigt dir, ob sie übereinstimmen, und du weißt, ob das Problem beim Passwort oder beim Prüfcode liegt.
Vergleiche die Rechenzeit mit 210.000 oder 600.000 Iterationen auf deinem Rechner, um eine Einstellung zu wählen, die beim Login angenehm bleibt und Offline-Angriffe trotzdem ausbremst.
Ja, solange du eine hohe Iterationszahl und ein eindeutiges Salt verwendest. Seine Schwäche ist, dass es keinen Speicher benötigt und sich deshalb leichter auf GPUs beschleunigen lässt als Argon2id oder scrypt. OWASP empfiehlt daher Argon2id als erste Wahl und PBKDF2 vor allem, wenn FIPS-140-Konformität verlangt ist.
Alle drei sind langsame Funktionen für Passwörter. PBKDF2 regelt nur die Rechenzeit; bcrypt nutzt etwas Speicher, kürzt Passwörter aber auf 72 Byte; Argon2id, Sieger der Password Hashing Competition, regelt Zeit und Speicher. Der Vorteil von PBKDF2 ist, dass es überall verfügbar ist, auch in Web Crypto und FIPS-validierten Modulen.
Das OWASP Password Storage Cheat Sheet empfiehlt mindestens 600.000 Iterationen für PBKDF2-HMAC-SHA256 und 210.000 für PBKDF2-HMAC-SHA512. NIST SP 800-63B verlangt einfach einen Aufwand, der so hoch ist, wie es die Serverleistung erlaubt. In der Praxis sind etwa 100 ms Rechenzeit pro Login auf deinem Server ein guter Richtwert.
Nein, das Salt wird im Klartext neben dem Hash gespeichert, genau das macht der Wert pbkdf2-sha256$… Seine Aufgabe ist, für jedes Passwort eindeutig und zufällig zu sein, damit vorberechnete Tabellen nutzlos werden und nicht auffällt, dass zwei Nutzer dasselbe Passwort haben. Ein zusätzliches, außerhalb der Datenbank gespeichertes Geheimnis, der sogenannte Pepper, ist ein separater, optionaler Schutz.
Nein, PBKDF2 ist eine Einwegfunktion: Ein Angreifer kann nur Passwörter raten und für jedes die Ableitung neu berechnen. Die Iterationen machen jeden Versuch teuer, ein gängiges Passwort wird aber trotzdem schnell gefunden. Die Gesamtstärke hängt deshalb auch von der Qualität des Passworts ab.
Die Berechnung erfolgt ausschließlich in deinem Browser über Web Crypto: Weder Passwort noch Hash werden gesendet. Nimm zur Vorsicht trotzdem ein Testpasswort, wenn du Beispiele erzeugst oder einen Screenshot teilst.
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