Nachdem du mehrere Pipelines erstellt hast, stellt sich schnell eine naheliegende Frage: Wie kannst du von einem anderen Computer darauf zugreifen?
Genau dafür ist die Synchronisierung gedacht.
Mit ihr kannst du deine Pipelines auf mehreren Geräten wiederfinden, ohne sie manuell neu aufzubauen. Du kannst auf einem Computer beginnen, später auf einem anderen weiterarbeiten und dabei dieselbe Organisation beibehalten.
Synchronisierung ist vollständig optional
Die Nutzung der Synchronisierung ist nicht erforderlich.
Du kannst Bethemesh ausschließlich im Local-First-Modus verwenden, ohne ein Konto anzulegen oder irgendetwas zu synchronisieren.
Die Synchronisierung steht lediglich Nutzern zur Verfügung, die ihre Workflows auf mehreren Geräten verwenden möchten.
Du entscheidest also jederzeit zwischen einer vollständig lokalen und einer synchronisierten Nutzung.
Was wird synchronisiert?
Die Synchronisierung betrifft hauptsächlich deine Pipelines.
Gespeichert werden beispielsweise:
- Namen der Pipelines;
- Struktur des Workflows;
- ausgewählte Module;
- Ausführungsreihenfolge;
- Moduleinstellungen.
Deine Arbeitsdateien bleiben dagegen, wann immer möglich, für die lokale Verarbeitung vorgesehen.
Diese Trennung ist wesentlich für die Local-First-Philosophie von Bethemesh.
Warum synchronisieren?
Die Synchronisierung wird in vielen Situationen schnell nützlich.
Zum Beispiel wenn:
- du zu Hause und im Büro arbeitest;
- du regelmäßig zwischen verschiedenen Computern wechselst;
- du dein Betriebssystem neu installierst;
- du deine Workflow-Bibliothek einfach überall verfügbar haben möchtest.
Statt Workflows neu aufzubauen, stellst du sie durch die Synchronisierung wieder bereit.
Eine kontinuierliche Arbeitsumgebung
Synchronisierung ist mehr als nur eine Sicherung.
Ihr eigentlicher Zweck besteht darin, auf allen Geräten eine konsistente Arbeitsumgebung bereitzustellen.
Du findest überall dieselbe Pipeline-Bibliothek, dieselbe Organisation und dieselben Workflows wieder.
Weiterhin Local First
Die Aktivierung der Synchronisierung ändert die Philosophie von Bethemesh nicht.
Wenn eine Verarbeitung direkt im Browser stattfinden kann, geschieht sie weiterhin dort.
Die Synchronisierung ergänzt den Local-First-Ansatz lediglich dadurch, dass deine Workflows auf mehreren Geräten verfügbar werden.
Bewährte Vorgehensweisen
Für eine übersichtliche Synchronisierung:
- verwende aussagekräftige Pipeline-Namen;
- entferne veraltete Workflows;
- vermeide doppelte Pipelines;
- synchronisiere regelmäßig, wenn du auf mehreren Computern arbeitest.
Eine gut organisierte Bibliothek lässt sich auf allen Geräten leichter verwalten.
Was passiert bei zwei Versionen?
Manchmal wird dieselbe Pipeline auf unterschiedlichen Geräten geändert, bevor eine Synchronisierung stattfindet.
In diesem Fall erkennt Bethemesh den Konflikt und fragt, welche Version behalten werden soll.
Der Leitfaden „Einen Synchronisierungskonflikt lösen“ erklärt diesen Vorgang genauer.
Zusammenfassung
Die Synchronisierung erweitert den Workspace, indem deine Pipelines auf mehreren Geräten verfügbar werden.
Sie bietet Flexibilität bei der Arbeit auf unterschiedlichen Geräten und bleibt gleichzeitig vollständig mit der Local-First-Philosophie von Bethemesh und deiner Kontrolle über die Daten vereinbar.