Produktivitätsfunktionen verhindern, dass deine Pipeline-Liste zu einem unübersichtlichen Katalog wird.
Favoriten gezielt verwenden
Reserviere Favoriten für Workflows, die du wirklich häufig ausführst. Eine kurze Liste bleibt hilfreicher als eine zweite vollständige Sammlung.
Vorlagen erstellen
Eine Vorlage eignet sich, wenn dieselbe Struktur in mehreren Situationen verwendet wird: Import, standardisierte Bereinigung und Export, wobei sich nur einige Einstellungen ändern.
Eine Aufgabe pro Pipeline
Eine Pipeline sollte ein klar erkennbares Ziel erfüllen. Mehrere kurze Rezepte sind häufig leichter zu warten als ein einziger sehr langer Workflow.
Mit einer kleinen Stichprobe testen
Bevor du eine große Datei verarbeitest, prüfe das Ergebnis an einigen Zeilen. Die Vorschau und lokale Vorschläge können dabei helfen, leere Spalten oder Duplikate zu erkennen.
Zeitspar-Tipp: Beschreibe den Zweck im Namen und verwende für alle Pipelines eine einheitliche Konvention.
Eine einfache Namenskonvention
Nutze eine stabile Struktur wie „Datentyp — Aktion — Ziel“ und füge ein Datum nur hinzu, wenn es tatsächlich eine Version kennzeichnet. Überprüfe Favoriten und Vorlagen regelmäßig: Ein kleinerer Katalog reduziert Auswahlfehler und macht wichtige Rezepte sofort sichtbar.
Einen echten Katalog organisieren
Eine Konvention wie „Quelle — Aktion — Ausgabe“ funktioniert gut, zum Beispiel „CRM — Kontakte deduplizieren — CSV“. Eine Vorlage beschreibt eine Struktur, aus der neue Varianten erstellt werden; eine Pipeline ist ein direkt ausführbares Rezept. Nicht jede erfolgreiche Pipeline muss zu einer Vorlage werden.
Entferne gelegentlich genutzte Rezepte regelmäßig aus den Favoriten, archiviere Experimente und überprüfe gemeinsam verwendete Vorlagen. Bewahre für wichtige Pipelines eine kleine Beispieldatei auf, damit du nach Änderungen Regressionen erkennen kannst.
Typische Anti-Patterns sind Namen wie „final test 2“, Ketten mit mehreren voneinander unabhängigen Zielen und Kopien, die sich nicht unterscheiden lassen. Eine kurze Liste, klar abgegrenzte Aufgaben und eindeutig benannte Varianten bringen mehr Produktivität als ein vollständiger, aber unübersichtlicher Katalog.