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Bethemesh

Widerstand-Farbcode-Rechner: 4, 5 und 6 Ringe

Farbcode-Rechner für 4-, 5- und 6-Ring-Widerstände mit Ohmwert, Toleranzbereich und Temperaturkoeffizient.

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Zu kopierender Code

Responsive und automatisch von Bethemesh in der Größe angepasst.

Wähle Ringzahl und Farben. Signifikante Ziffern, Multiplikator, Toleranz und Temperaturkoeffizient werden automatisch ausgewertet.

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Ergebnisse

Widerstand
-
Toleranz
-
Minimalwert
-
Maximalwert
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Temperaturkoeffizient
-

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Wie funktioniert dieses Tool?

Farbringe auf axialen Widerständen codieren Nennwert, Multiplikator und Toleranz. Bei sechs Ringen kommt üblicherweise ein Temperaturkoeffizient in ppm/K hinzu.

Vier Ringe: zwei Ziffern, Multiplikator, Toleranz.

Fünf Ringe: drei signifikante Ziffern vor dem Multiplikator.

Sechs Ringe: zusätzlicher Temperaturkoeffizient.

Das Toleranzband beschreibt einen Bereich um den Nennwert und verändert nicht dessen Ziffern. Bei sechs Bändern gibt das zusätzliche Temperaturband die relative Widerstandsänderung je Grad Temperaturänderung an.

Bestimme zuerst, von welchem Ende du die Farbringe liest. Ein abgesetzter Toleranzring kann dabei helfen; eine beschädigte oder verblasste Markierung kann trotzdem mehrdeutig bleiben. Vier Bänder verwenden zwei Wertziffern, fünf und sechs Bänder drei. Ein zusätzliches Band darf deshalb nicht einfach als weitere Ziffer an eine bereits gelesene Vierbandzahl angehängt werden.

Der Nennwert ist nicht der gemessene Istwert des Bauteils. Das Toleranzintervall beschreibt die zulässige Abweichung vom Nennwert, während der Temperaturkoeffizient die relative Änderung mit der Temperatur kennzeichnet. Daraus folgen weder Belastbarkeit in Watt noch maximale Betriebsspannung. Diese Eigenschaften müssen zur konkreten Baureihe und ihrem Datenblatt passen. Für einen unklaren Ringverlauf ist die Farbauswahl allein keine sichere Identifikation.

So verwenden Sie dieses Tool

  1. Leserichtung erkennen

    Die Toleranzbande liegt meist rechts und ist häufig weiter abgesetzt. Von der anderen Seite werden die übrigen Ringe gelesen.

  2. 4, 5 oder 6 Ringe wählen

    Vier Ringe verwenden zwei signifikante Ziffern; fünf und sechs verwenden drei. Beim 6-Ring-Code kommt der Temperaturkoeffizient hinzu.

  3. Ziffern, Multiplikator und Toleranz anwenden

    Aus den Ziffern entsteht der Grundwert, der mit dem Farbmultiplikator skaliert wird. Die Toleranz bestimmt Mindest- und Höchstwert.

  4. Sechsten Ring deuten

    Beim 6-Ring-Widerstand kann der letzte Ring den Temperaturkoeffizienten in ppm/K angeben.

Gut zu wissen

4 und 5 Ringe bedeuten unterschiedlich viele signifikante Ziffern

Vier Ringe enthalten zwei Ziffern, fünf oder sechs dagegen drei vor dem Multiplikator.

Toleranz ist ein Bereich

1 kΩ ±5 % bedeutet einen erwarteten Bereich von 950 Ω bis 1050 Ω.

Temperaturkoeffizient und Toleranz sind verschieden

Toleranz beschreibt die anfängliche Abweichung, ppm/K die relative Änderung bei Temperaturänderung.

Der Nennwert ist keine exakte Messung

Der Farbcode beschreibt die Spezifikation des Bauteils. Ein reales Exemplar darf innerhalb seines Toleranzbereichs vom Nennwert abweichen. Für präzise Schaltungen sollte deshalb zusätzlich unter geeigneten Bedingungen gemessen werden.

Die Leserichtung ist ein praktischer Teil der Dekodierung

Dieselben Farben ergeben in anderer Reihenfolge einen anderen Wert. Ringabstände, die Position des Toleranzrings und unzulässige Farben für die erste Ziffer helfen dabei, die richtige Orientierung zu erkennen.

Messbedingungen können den Vergleich beeinflussen

Temperatur, Kontaktwiderstände und die Einbindung in eine Schaltung können einen Messwert verändern. Der Farbcode liefert deshalb den Nennwert und seine Spezifikation, während das Multimeter den aktuellen elektrischen Zustand unter den jeweiligen Messbedingungen zeigt.

Farbringe lesen

Der Farbcode ordnet Farben signifikanten Ziffern, Multiplikator und Toleranz zu; ein sechster Ring kann den Temperaturkoeffizienten in ppm/K angeben.

Nennwert

R = signifikante Ziffern × Multiplikator

Die Toleranz legt anschließend den Bereich um R fest.

Bei realen Bauteilen zusätzlich Leserichtung, Zustand der Markierung und Messwert prüfen.

Anwendungsfälle

Widerstand auf einer Platine identifizieren

Ein axiales Bauteil ohne Klartextbeschriftung anhand der Farbringe lesen und den Nennwert direkt in Ω, kΩ oder MΩ erhalten.

Bauteil vor dem Einbau prüfen

Den dekodierten Wert mit Schaltplan oder Stückliste vergleichen und zugleich den zulässigen Toleranzbereich sehen.

Farbcode lernen

Die Rollen von Ziffern, Multiplikator, Toleranz und Temperaturkoeffizient verstehen statt einzelne Farbkombinationen auswendig zu lernen.

Mit Multimetermessung vergleichen

Prüfen, ob ein gemessener Wert innerhalb des theoretischen Bereichs liegt. Messungen in einer Schaltung können durch parallele Strompfade beeinflusst werden.

Beispiele

Braun, schwarz, rot, gold

10 × 100 Ω.

Eingabe

4 Ringe

Ergebnis

1 kΩ ±5 %

Braun, schwarz, schwarz, rot, braun

100 × 100 Ω.

Eingabe

5 Ringe

Ergebnis

10 kΩ ±1 %

Tipps und bewährte Vorgehensweisen

  • Achte auf die richtige Leserichtung.
  • Gold und Silber sind keine signifikanten Ziffern.
  • Reale Bauteile können mit einem Multimeter geprüft werden.
  • Bei unklarer Leserichtung zuerst Toleranzring und Ringabstände prüfen.
  • In-Circuit-Messungen können durch andere Bauteile verfälscht werden.

Quellen und Referenzen

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen 4 und 5 Ringen?

Bei fünf Ringen werden drei signifikante Ziffern verwendet.

Was bedeutet der sechste Ring?

Üblicherweise den Temperaturkoeffizienten.

Was bedeutet ±5 %?

Der reale Wert darf um bis zu 5 % abweichen.

Können Gold oder Silber erste Ziffern sein?

Nein.

Von welcher Seite wird gelesen?

Der meist weiter abgesetzte Toleranzring liegt üblicherweise rechts; Gold und Silber sind häufig gute Hinweise.

Was bedeutet ppm/K?

Teile pro Million und Kelvin; 50 ppm/K entsprechen nominal 0,005 % Änderung pro Kelvin.

Muss ein Widerstand innerhalb der Toleranz exakt den Nennwert messen?

Nein. Jeder Messwert innerhalb des zulässigen Bereichs kann der Spezifikation entsprechen.

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