sRGB-Linearisierung eines Kanals
C_lin = C ÷ 12,92 für C ≤ 0,04045, sonst ((C + 0,055) ÷ 1,055)^2,4
C ist der Kanalwert zwischen 0 und 1 (Wert ÷ 255).
Lade ein Bild und simuliere Protanopie, Deuteranopie, Tritanopie oder Achromatopsie lokal im Browser.
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Vollständigen Editor öffnenEtwa 8 % der Männer und 0,5 % der Frauen nordeuropäischer Herkunft können manche Farben schlecht unterscheiden, meist Rot und Grün. Dieser Simulator zeigt, wie ein Bild, ein Entwurf oder ein Diagramm mit sieben Formen von Farbenblindheit wirken kann. So findest du vor der Veröffentlichung Legenden, Status oder Schaltflächen, die sich nur durch ihre Farbe unterscheiden.
Importiere ein PNG-, JPEG- oder WebP-Bild, wähle einen Simulationstyp und klicke auf Simulation anwenden. Zur Auswahl stehen drei Dichromasien, bei denen ein Zapfentyp fehlt (Protanopie für Rot, Deuteranopie für Grün, Tritanopie für Blau), drei häufigere und schwächere anomale Trichromasien (Protanomalie, Deuteranomalie, Tritanomalie) sowie die Achromatopsie, die nur die Helligkeit behält.
Jedes Pixel wird zuerst von sRGB in lineares Licht umgerechnet und dann mit der 3 × 3-Matrix multipliziert, die Machado, Oliveira und Fernandes (2009) für den gewählten Typ veröffentlicht haben: Schweregrad 1,0 für Dichromasien, 0,6 für Anomalien. Danach wird das Ergebnis wieder in sRGB kodiert. Die Achromatopsie ersetzt jede Farbe durch ihre relative Leuchtdichte.
Das simulierte Bild ist auf 1600 px an der längsten Seite begrenzt, was für eine Sichtprüfung reicht. Vorher / nachher und Nebeneinander vergleichen Original und Simulation. Die gesamte Berechnung bleibt in deinem Browser.
Lege einen Screenshot, einen Entwurf oder ein Diagramm als PNG, JPEG oder WebP ab.
Wähle zum Beispiel Deuteranopie, die häufigste Form der Rot-Grün-Schwäche, und wende die Simulation an.
Vergleiche mit Vorher / nachher und lade das simulierte Bild herunter, wenn du es teilen willst.
Die Matrizen von Machado gelten für lineares Licht: Jeder Kanal wird linearisiert, transformiert und wieder in sRGB kodiert.
C_lin = C ÷ 12,92 für C ≤ 0,04045, sonst ((C + 0,055) ÷ 1,055)^2,4
C ist der Kanalwert zwischen 0 und 1 (Wert ÷ 255).
(R', G', B') = M × (R_lin, G_lin, B_lin)
Das Ergebnis wird auf 0 bis 1 begrenzt und mit der Umkehrfunktion wieder in sRGB kodiert.
Prüfe, ob die rote und die grüne Linie eines Diagramms auch ohne Legende unterscheidbar bleiben.
Stelle sicher, dass ein fehlerhaftes Feld oder der Status „genehmigt“ auch ohne Farbe erkennbar ist.
Teste eine Karte, einen Netzplan oder ein Plakat vor dem Druck.
Beide Farben werden zu fast identischen Olivtönen: Ihr Rotkanal unterscheidet sich nur um eine Stufe. Ein Status, der nur über die Farbe vermittelt wird, ist nicht mehr lesbar; ergänze ein Symbol oder einen Text.
Eingabe
Punkt „Fehler“ #E53935 und Punkt „Erfolg“ #43A047, Simulation Deuteranopie (kein Grün)Ergebnis
Simuliertes Rot #98892E (152, 137, 46); simuliertes Grün #978A4E (151, 138, 78)Die relative Leuchtdichte beider Farben ist ähnlich, ohne Farbe bleibt der Grauunterschied also gering. Ein stärkerer Helligkeitskontrast hilft allen Lesenden.
Eingabe
#E53935 und #43A047, Simulation Achromatopsie (keine Farbe)Ergebnis
Grau #7B7B7B (123) und Grau #8D8D8D (141)Bei der Protanopie fehlen die rotempfindlichen Zapfen, bei der Protanomalie sind sie vorhanden, aber verschoben. Das Tool simuliert Letztere mit Schweregrad 0,6, der Effekt ist daher schwächer.
Deuteranomalie und Deuteranopie, danach Protanomalie und Protanopie. Tritanopie und Achromatopsie sind deutlich seltener.
Auf den Matrizen von Machado, Oliveira und Fernandes (2009), angewendet in linearem RGB. Die Achromatopsie nutzt die für sRGB definierte relative Leuchtdichte.
Die Simulation wird auf einer Kopie mit höchstens 1600 px an der längsten Seite berechnet. Sie dient zur Kontrolle eines Entwurfs, nicht als Ersatz für deine Datei.
Nein. Sie zeigt eine wahrscheinliche Darstellung; Farben, Kontraste oder Beschriftungen änderst du anschließend in deinem Original.
Nein. Die Berechnung Pixel für Pixel läuft in deinem Browser, und das Bild bleibt auf deinem Gerät.
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