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Stundenzettel: Arbeitszeit in Excel erfassen und berechnen

Erstelle eine praktische Monatsübersicht mit Arbeitszeiten, Pausen, Dezimalstunden, Summen, Vergütungsschätzungen und Kontrollen.

Veröffentlicht 4. Oktober 2026Lesezeit : 3 minVon Yann Bastien
Inhalt anzeigen
  1. Wesentliche Spalten
  2. Echte Datums- und Zeitwerte in Excel verwenden
  3. Eine Tagesdauer berechnen
  4. Dezimalstunden ergänzen
  5. Vergütung schätzen
  6. Ein Übersichtsblatt ergänzen
  7. Filter und fixierte Überschriften
  8. Sollten Wochenenden enthalten sein?
  9. Überstunden wochenweise kontrollieren
  10. Teilzeit dokumentieren
  11. Lokale Verarbeitung und Datenschutz
  12. Kontrolle am Monatsende
  13. Das Wichtigste

Ein guter Stundenzettel addiert nicht nur Zahlen. Er sollte die Berechnung nachvollziehbar machen: An welchem Tag wurde gearbeitet, wann begann und endete die Arbeit, welche Pause wurde gemacht und wie entstand die endgültige Dauer?

Genau darin liegt der Unterschied zwischen einer Tabelle voller Werte und einer tatsächlich prüfbaren Zeiterfassung.

Wesentliche Spalten

Für eine einfache monatliche Erfassung sollten mindestens Datum, Arbeitsbeginn, Arbeitsende, Pause und geleistete Arbeitszeit enthalten sein.

Bei Bedarf können Dezimalstunden, Stundenlohn, Name der Person sowie Projekt- oder Kundenreferenz ergänzt werden.

Der Excel-Stundenzettel-Generator erstellt diese Struktur für den gewählten Monat und das gewählte Jahr.

Echte Datums- und Zeitwerte in Excel verwenden

Eine Zelle mit der Anzeige „09:00“ kann Text oder einen echten Zeitwert enthalten. Optisch sieht beides ähnlich aus, in Formeln verhält es sich jedoch unterschiedlich.

Excel speichert Uhrzeiten als Bruchteil eines Tages. 12:00 Uhr entspricht beispielsweise 0,5. Echte Zeitwerte lassen sich deshalb voneinander abziehen und als Dauer formatieren.

Bethemesh erzeugt verwendbare Datums- und Zeitwerte statt bloßer Textwerte für die Anzeige.

Eine Tagesdauer berechnen

Bei 09:00–17:00 Uhr und einer Pause von 45 Minuten beträgt die gesamte Zeitspanne acht Stunden, die Arbeitszeit dagegen 7 Std. 15 Min.

Unser allgemeiner Arbeitszeitleitfaden erläutert geteilte Arbeitstage und Schichten über Mitternacht.

Bei zwei Arbeitsblöcken sollten beide ursprünglichen Zeiträume gespeichert werden, damit die Berechnung später nachvollzogen werden kann.

Dezimalstunden ergänzen

Dezimalstunden sind praktisch, wenn Arbeitszeit mit einem Stundenlohn multipliziert werden soll. 7 Std. 30 Min. werden zu 7,5 und 7 Std. 45 Min. zu 7,75.

In Excel lässt sich eine Zeitdauer mit 24 multiplizieren, um den entsprechenden Dezimalstundenwert zu erhalten. Der Dezimalstunden-Umrechner eignet sich für schnelle Gegenprüfungen.

Vergütung schätzen

Bei einem Stundenlohn von 18 € entsprechen 7,5 Stunden 7,5 × 18 = 135 €.

Das ist eine einfache Berechnung und keine vollständige Entgeltabrechnung.

Können einzelne Stunden Überstunden, zusätzliche Teilzeitstunden, Nachtarbeit oder Sonntags-/Feiertagsarbeit sein, sollten diese Kategorien mit den spezialisierten Werkzeugen getrennt geprüft werden.

Ein Übersichtsblatt ergänzen

Eine Monatsarbeitsmappe wird übersichtlicher, wenn ein Zusammenfassungsblatt Person oder Projekt, Zeitraum, Gesamtstunden und die geschätzte Gesamtvergütung enthält, sofern ein Stundenlohn angegeben wurde.

Bethemesh erstellt diese Zusammenfassung neben dem detaillierten Blatt, damit der Gesamtwert auf die Ausgangszeilen zurückgeführt werden kann.

Filter und fixierte Überschriften

Filter helfen dabei, bestimmte Daten oder Zeilen herauszugreifen. Eine fixierte Kopfzeile sorgt dafür, dass die Spaltennamen beim Scrollen sichtbar bleiben.

Solche kleinen Funktionen reduzieren Fehler in längeren Monatsdateien.

Sollten Wochenenden enthalten sein?

Eine Vorlage für Montag bis Freitag kann Wochenenden auslassen, während ein Sieben-Tage-Betrieb sie benötigt. Der Generator lässt die Auswahl zu.

Eine Sonntagszeile entscheidet nicht darüber, wie Sonntagsarbeit vergütet wird. Lies dazu Sonntags- und Feiertagsarbeit.

Überstunden wochenweise kontrollieren

Eine Monatssumme ist für Übersichten hilfreich, kann aber die Verteilung auf einzelne Wochen verdecken.

Im gewöhnlichen französischen Wochenmodell werden Überstunden Woche für Woche betrachtet. Bewahre deshalb die Datumsangaben auf und lies den Überstundenleitfaden.

Teilzeit dokumentieren

Bei Teilzeit sollte neben der Zeiterfassung auch die vertragliche Arbeitsdauer verfügbar sein. So lässt sich der relevante Zeitraum mit dem Vertrag vergleichen und mögliche zusätzliche Teilzeitstunden erkennen.

Lies dazu Teilzeit: zusätzliche Arbeitsstunden und Vergütung berechnen.

Lokale Verarbeitung und Datenschutz

Der Bethemesh-Generator erstellt die Arbeitsmappe lokal im Browser aus den eingegebenen Daten. Das ist besonders nützlich bei Dateien, die Namen, Arbeitszeiten oder Projektreferenzen enthalten können.

Wie bei jeder beruflichen Datei sollte anschließend bewusst entschieden werden, wo die Arbeitsmappe gespeichert und mit wem sie geteilt wird.

Kontrolle am Monatsende

Prüfe vor Abschluss fehlende Tage, Schichten über Mitternacht, versehentlich doppelt abgezogene Pausen, einige Tageswerte stichprobenartig, Umrechnungen in Dezimalstunden und Stunden, die möglicherweise unter eine besondere Regelung fallen.

Das Wichtigste

Ein sinnvoller Stundenzettel bewahrt die Ausgangsdaten, bevor Summen gebildet werden. Datum, Arbeitszeiten und Pausen sollten nachvollziehbar bleiben.

Dezimalstunden erleichtern Berechnungen, ersetzen aber nicht die ursprünglichen Uhrzeiten. Für besondere Stundenarten sollten spezialisierte Werkzeuge verwendet werden, statt sämtliche arbeitsrechtlichen Regeln in eine einzige Excel-Formel zu pressen.

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