Working-Capital- & Liquiditätsrechner
Analysieren Sie den Finanzierungsbedarf des operativen Zyklus und vergleichen Sie ihn mit langfristigen Mitteln.
Working Capital und Liquiditätslage
Geben Sie operative Bilanzposten und langfristige Finanzierung ein, um Finanzierungsbedarf und Nettoliquidität zu ermitteln.
Operativer Zyklus
Finanzierungsstruktur
Bereit zur Berechnung
Geben Sie Ihre Werte ein, um Betriebskapitalbedarf, Working Capital und Nettoliquidität zu berechnen.
Kurze Einordnung
Bedarf = Vorräte + operative Forderungen − operative Verbindlichkeiten. Working Capital = langfristige Mittel − Anlagevermögen. Nettoliquidität = Working Capital − Bedarf.
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Wie funktioniert dieses Tool?
Der Betriebskapitalbedarf zeigt, wie viel Finanzierung im operativen Zyklus gebunden ist. Working Capital zeigt die nach Finanzierung des Anlagevermögens verbleibenden langfristigen Mittel.
Zuerst werden Vorräte und operative Forderungen addiert und operative Verbindlichkeiten abgezogen, um den Betriebskapitalbedarf zu bestimmen. Das Working Capital ergibt sich anschließend aus langfristigen Mitteln minus Anlagevermögen. Die Nettoliquidität entspricht schließlich dem Working Capital minus Bedarf; die Umsatztage setzen diesen Finanzierungsbedarf auf Basis von 365 Tagen ins Verhältnis zum Jahresumsatz.
So verwenden Sie dieses Tool
Operative Posten eingeben
Vorräte, Forderungen und Verbindlichkeiten erfassen.
Finanzierungsstruktur ergänzen
Langfristige Mittel, Anlagevermögen und Jahresumsatz angeben.
Liquidität beurteilen
Bedarf und Working Capital miteinander vergleichen.
Wie werden Betriebskapitalbedarf, Working Capital und Nettoliquidität berechnet?
Diese Kennzahlen verbinden den operativen Zyklus mit der langfristigen Finanzierungsstruktur des Unternehmens.
Betriebskapitalbedarf
Bedarf = Vorräte + operative Forderungen − operative Verbindlichkeiten
Zu den Forderungen zählen Kunden- und sonstige operative Forderungen; zu den Verbindlichkeiten Lieferanten-, Steuer-/Sozial- und sonstige operative Verbindlichkeiten.
Working Capital
Working Capital = langfristige Mittel − Anlagevermögen
Es zeigt die langfristigen Mittel, die nach Finanzierung des Anlagevermögens verbleiben.
Nettoliquidität
Nettoliquidität = Working Capital − Bedarf
Übersteigt das Working Capital den Bedarf, ist die Nettoliquidität positiv.
Bedarf in Umsatztagen
Umsatztage = Bedarf ÷ Jahresumsatz × 365
Die Kennzahl setzt den Finanzierungsbedarf ins Verhältnis zu einem Jahr Geschäftstätigkeit.
- Bedarf
- Finanzierungsbedarf aus dem operativen Zyklus.
- WC
- Working Capital aus langfristigen Mitteln.
- Umsatz
- Jahresumsatz zur Umrechnung des Bedarfs in Tage.
Beispiel: Bei 40.000 Vorräten, 70.000 operativen Forderungen und 55.000 operativen Verbindlichkeiten beträgt der Bedarf 55.000. Bei 80.000 Working Capital ergibt sich eine Nettoliquidität von 25.000. Die Einordnung hängt von Branche, Saisonalität und Zahlungszielen ab.
Ergebnis einordnen
Ein positiver Bedarf muss finanziert werden. Ein negativer Bedarf kann eine Finanzierungsquelle sein, wenn Kunden früher zahlen als Lieferanten bezahlt werden.
Zeitlich vergleichen
Vergleichen Sie die Kennzahlen zu vergleichbaren Stichtagen. Umsatzwachstum kann den Bedarf mechanisch erhöhen, ohne allein auf eine Verschlechterung hinzuweisen.
Anwendungsfälle
Liquiditätsanalyse vorbereiten
Ermitteln Sie den Finanzierungsbedarf des operativen Zyklus, bevor Sie den kurzfristigen Liquiditätsbedarf beurteilen.
Betriebskapitalbedarf verfolgen
Vergleichen Sie Bedarf und Umsatztage über mehrere vergleichbare Berichtsperioden hinweg.
Finanzielles Gleichgewicht prüfen
Vergleichen Sie Working Capital und Bedarf, um positive oder negative Nettoliquidität besser einzuordnen.
Tipps und bewährte Vorgehensweisen
- Verwenden Sie Werte vom gleichen Stichtag.
- Ein negativer Bedarf kann je nach Geschäftsmodell normal sein.
- Beobachten Sie die Entwicklung relativ zum Umsatz.
Häufig gestellte Fragen
Was bedeutet ein positiver Betriebskapitalbedarf?
Operative Vermögenswerte übersteigen operative Verbindlichkeiten und müssen finanziert werden.
Wie wird die Nettoliquidität berechnet?
Nettoliquidität = Working Capital − Betriebskapitalbedarf.
Was sollte ich vor der Weiterverwendung prüfen?
Kontrollieren Sie Eingabedaten, gewählte Optionen und Ausgabeformat, damit das erzeugte Ergebnis zu Ihrem vorgesehenen Einsatzzweck passt.
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